Namibia und Russland prüfen die Möglichkeit einer Kooperation in der Antomenergiewirtschaft.
Das teilte Namibas Ministerpräsident Nahas Angula am Freitag Journalisten in Windhoek mit. Es handele sich unter anderem um die Nutzung russischer Atomtechnologien, mit denen der Energiemangel in Namibia behoben werden solle.
Dabei erinnerte Angula daran, dass Namibia ein großer Uranproduzent ist.
"Wir sollen schauen, was wir und unsere russischen Partner tun können, wir sollen die ökologische und ökonomische Zweckmäßigkeit der Nutzung von Atomtechnologien begründen", fuhr der Regierungschef fort. Bei seinem Treffen mit dem Minister für Bodenschätze Russlands, Juri Trutnew, wie auch mit dem Leiter der russischen Atombehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, seien Perspektiven der möglichen Kooperation beider Länder erörtert worden. "Geprüft wird auch das Zusammenwirken in Handel und Wirtschaft, aber der Kooperation in der Elektrizitätswirtschaft kommt eine sehr große Bedeutung zu. Eines der Hauptrobleme besteht darin, den Bedarf des Süden Afrikas, so Namibias, an Strom zu decken", sagte Angula.
In den nächsten drei Jahren rechnet Namibia mit sinkenden Stromlieferungen aus Südafrika, was einen Strommangel in Höhe von etwa 300 Megawatt zur Folge haben kann.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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