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Gasprom will Direktverträge mit Ukraine schließen
Der russische Gasförderer Gasprom will in den Beziehungen zur Ukraine zu direkten Gasversorgungsverträgen übergehen. Das sagte Gasprom-Vizevorstandschef Waleri Golubew am Donnerstag in einer Rundtischsitzung in Moskau. "Mit der Ukraine sind derzeit verhältnismäßig langfristige Verträge gültig. Aber beim Gaspreis handelt es sich nicht um einen Marktpreis, sondern um eine Kompromisszahl.

Der Vertrag wurde vor zwei Jahren abgeschlossen. Gegenwärtig ist Gasprom nicht der Gaslieferant für Kiew. Die Ukraine wird jetzt von der RosUkrEnergo AG beliefert. Dieses Unternehmen pumpt zentralasiatisches Gas in die Ukraine, hauptsächlich aus Turkmenistan."

Golubew zufolge will Gasprom in den nächsten Jahren mit der Ukraine separate Verträge über Lieferung und Transit von Erdgas abschließen. "Wir werden unseren ukrainischen Partnern vorschlagen, einen Vertrag über den Gastransit und einen Vertrag über die Gaslieferung aus dem Einheitlichen Gasversorgungssystem Russlands zu unterzeichnen. Dabei sollen die Prinzipien der Übergangszeit bis 2011 gültig sein." Golubew sagte ferner, dass die russischen Abnehmer bis 2011 auf marktwirtschaftliche Gaspreise umgestellt werden sollen. "Die Preise für russisches Gas für die Ukraine müssen ebenso wie in der Russischen Föderation wachsen", betonte der Gasprom-Vizevorstand. [ RIA Novosti  / russland.RU ]

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