Der georgisch-russische Energieversorger Itera hat seine Lieferungen von Erdgas in die Region Zchinwali in Südossetien am Donnerstag Vormittag eingestellt. Das Unternehmen begründete diesen Schritt mit den Schulden, die die regionale Verwaltung der Itera gegenüber habe.
Nach einem im September 2003 geschlossenen Vertrag habe Südossetien die Gaslieferungen nicht in der vereinbarten Frist geleistet und Schulden in Höhe von 121.000 Lari angehäuft. Das Unternehmen habe die Behörden der abtrünnigen Republik mehrfach kontaktiert, um über eine Rückzahlung der Schulden zu verhandeln. Auf die Anfragen habe es jedoch keinerlei Antwort gegeben. Auch sei Vertretern des Unternehmens Mitte Juni die Einreise nach Südossetien zu Verhandlungen verweigert worden.
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In einer Stellungnahme betonte Itera, der Stopp der Gaslieferungen stünde nicht in Zusammenhang mit dem aktuellen Konflikt zwischen der Zentralregierung und der abtrünnigen Republik.
( Interfax - Georgien Nachrichten )
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