Das russische Außenministerium bemüht sich um faire Konkurrenzbedingungen für russische Unternehmen im Ausland. Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Sonntag im „Zweiten Russischen Fernsehen“.
„Unser einziges Ziel besteht darin, dass unsere Unternehmer einen gleichberechtigten Zugang haben, nicht diskriminiert werden und faire Konkurrenzbedingungen genießen.“
Zugleich äußerte sich Lawrow gegen eine Politisierung des Falls Chodorkowski vom US-Außenamt. „Wenn wir politisierte Einschätzungen zu rein geschäftlichen Fällen beimengen werden, so wird wohl keine faire Konkurrenz daraus“, sagte er.
Der russische Generalstaatsanwaltschaft Juri Tschaika hatte vor einigen Tagen neue Anklagen gegen den ehemaligen Chef des Ölunternehmens Yukos erhoben, laut denen er illegale Einnahmen in Höhe von mehreren Milliarden Dollar gewaschen haben soll. Chodorkowski büßt bereits eine achtjährige Gefängnisstrafe ab.
In seiner Stellungnahme dazu hatte der Sprecher des US-Außenamtes, Sean McCormack, gemeint, dass diese Anklagen „ernsthafte Fragen hervorrufen“.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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