Der Ausgang der für den 23. März geplanten Auktion, bei der die restlichen Aktiva des Ölunternehmens Yukos verkauft werden sollen, ist im Voraus bekannt. So war das auch beim bisherigen Handel mit Ölaktiva in Russland der Fall, schreibt das Magazin „Smart Money“ in seiner jüngsten Ausgabe.
Ein klares Indiz dafür ist schon in den Startpreisen leicht zu erkennen. Für die 9,44 Prozent der Aktien des Ölunternehmens Rosneft aus dem Yukos-Besitz werden rund sieben Dollar pro Aktie verlangt - 7,3 Prozent weniger als beim Börsengang und 23 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis der Aktien.
Das zweite Lot, das am 23. März versteigert werden soll, besteht aus 20 Prozent der Aktien der AG GaspromNeft und wird dagegen ungefähr zum aktuellen Marktpreis angeboten, womit der Eindruck, es handle sich um eine Schein-Auktion, leicht retuschiert werden soll.
Die Erklärung dafür liegt in den potentiellen Käufern, schreibt das Magazin. Der Hauptanwärter für die GaspromNeft-Aktien ist der Konzern Gasprom, dem bereits 72,66 Prozent dieser Gesellschaft gehören. Die Rosneft-Aktien sollen an Rosneft gehen. Ein harter Konkurrenzkampf, bei dem der Preis für diese durchaus attraktiven Angebote beträchtlich steigen könnte, ist jedenfalls nicht zu erwarten.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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