Die endgültige Verrechnung für den Erwerb von 20 Prozent der Anteile am größten russischen Ölförderer LUKoil durch den US-amerikanischen Energiekonzern ConocoPhillips wird erst nach der Billigung des Geschäfts durch die EU-Kommission möglich sein.
Das teilte LUKoil-Vizepräsident Leonid Fedun am Freitag auf einer Pressekonferenz in Moskau mit. Dabei sagte er, dass die genauen Parameter des Deals erst nach dessen Abschluss bekannt gegeben werden.
"In den nächsten Wochen dürften auch Gespräche mit dem Gasförderer Gasprom über den Kauf von durch LUKoil gewonnenem Erdgas zu Ende gehen. Ich möchte vorsichtig bleiben: Das ist die Sache von einigen Wochen." Fedun erinnerte daran, dass Gasprom laut einem zwischen beiden Unternehmen geschlossenen Vertrag das von LUKoil geförderte Gas zu einem Preis von 40 Dollar pro 1000 Kubikmeter erwerben wird.
Zu den anderen Gas-Plänen seines Unternehmens sagte Fedun, dass LUKoil in diesem Jahr bis zu einer Milliarde Kubikmeter Erdgas auf den Handelsplatz der Gasprom-Tochter Mezhregiongaz absetzen will.
Zugleich konnte der LUKoil-Vizepräsident Informationen nicht bestätigen, wonach LUKoil über den Kauf von Förderaktiva des Shell-Konzerns in Frankreich verhandelt. "Wir führen solche Gespräche nicht."
Zuvor hatte "The Wall Street Journal" von einem Interesse des LUKoil-Konzerns an französischen Raffinerien berichtet, die Shell im Rahmen einer Umstrukturierung seiner Verarbeitungskapazitäten verkaufen könnte.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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