Der Chef des Ölkonzerns Lukoil, Wagit Alekperow, fordert, dass das in Russland geförderte Öl auch innerhalb der Föderation verarbeitet werden müsse.
Das sei die Aufgabe Nummer eins für die russischen Ölkonzerne, sagte Wagitow bei einem Treffen des russischen Präsidenten mit den Großunternehmern.
Er teilte mit, dass 50 Prozent des geförderten Rohöls exportiert werden. Außerdem werden 50 Prozent der Raffinerie-Produkte exportiert. 25 bis 27 Prozent der Raffinerie-Produktion werden in Russland verbraucht, so Alekperow.
Er berichtete auch, dass der Übergang zum Euro-5-Standard bis 2015 Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Dollar in die Verarbeitungsunternehmen fordern werde.
Außerdem seien für den Bau von neuen ölchemischen Unternehmen sowohl zusätzliche Mittel als auch eine Konzentration der Arbeitsressourcen nötig. Alekperow schlug auch vor, die Steuerbelastung von den umweltfreundlichen Betrieben auf die umweltschädlichen zu übertragen, um die Schaffung von ölchemischen Industrieanlagen zu fördern.
Das nächstgelegene Ziel der Ölindustrie sei der Produktionsstart nach Euro-3-Standard, „obwohl wir auch die Produktion von Euro-4 und Euro-5 ins Visier nehmen müssen“, sagte Alekperow.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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