Gaspromneft, Transneft und Rosneft gründen Firma für Bau von Pipeline nach Griechenland
Die Gasprom-Tochter Gaspromneft (einst Sibneft), der russische Pipelinebetreiber Transneft und die staatliche Ölfirma Rosneft haben ein Pipeline-Konsortium zum Bau einer Ölpipeline zwischen Burgas (Bulgarien) und Alexandroupolis (Griechenland) gegründet.
Das teilte Gaspromneft am Donnerstag in Moskau mit. Der Gründungsvertrag sei bereits am 18. Januar unterzeichnet worden. Die Gasprom-Tochter werde 33,3 Prozent des russischen Anteils am Konsortium kontrollieren. Jeweils ein Drittel gehöre entsprechend Transneft und Rosneft, hieß es.
Im April 2005 hatten die Regierungen von Russland, Griechenland und Bulgarien ein Memorandum über den Bau der transbalkanischen Ölpipeline Burgas-Alexandroupolis unterzeichnet. Durch die neue Leitung soll Rohöl von Schwarzmeerhäfen zu Märkten Europas, der USA und der asiatisch-pazifischen Region via Bulgarien und Griechenland gepumpt werden.
Die Durchsatzkapazität der 280 Kilometer langen Rohrleitung soll 35 Millionen Tonnen im Jahr betragen und kann später auf 50 Millionen Tonnen erweitert werden. Das Projekt im Gesamtwert von 783 Millionen Euro sieht vor, dass Öle unterschiedlicher Sorten nacheinander gepumpt werden können.
[ RIA Novosti / russland.RU ]
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